Polsterung und Aufbau

Polstermöbel sind weich und verformbar. Durch Transport, Lagerung und die tägliche Nutzung

kommt es zu Veränderungen der Polstermaterialien und der Optik eines Polstermöbels. Das ist normal und warentypisch.

Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Polster härter oder weicher als die anderen erscheint. Dafür gibt in es in der Norm für die industrielle

Serienfertigung Toleranzen. Konstruktionsbedingte Sitzhärteunterschiede entstehen durch unterschiedliche Polsteraufbauten.

Wenn ein Polstermöbel unterschiedliche geometrische Formen hat, wird aus Konstruktionsgründen nicht bei jedem Sitzelement eine gleiche Unterfederung eingebaut.

Bei diversen Elementen mit Funktionen wie Liegefunktion, Anstellhocker, Abschlusselementen etc. ist es oft nicht möglich, die gleiche Unterfederung einzubauen.

Die Sitzhärte kann sich im Laufe der Zeit verändern. Das ist vollkommen normal und stellt keinen Reklamationsgrund dar. Sie sollten darauf achten,

das Möbel nicht einseitig zu benutzen. Als Folge des vorstehend erläuterten „Einsitzens“ der Polsterung können im Bezugsmaterial Falten entstehen. Die Falten ergeben sich durch die bleibende Dehnung des Bezugsmaterials und sind ebenfalls normal und keine Qualitätsmängel.

Die legere Polsterung:

Sie ist an Ihrer Weichheit und Anschmiegsamkeit zu erkennen. Lose Kissen müssen bitte je nach Material und Nutzungsintensität regelmäßig aufgeklopft, aufgeschüttelt und glattgestrichen werden. Sie haben den sogenannten „Kopfkisseneffekt“ Die Wellenbildung auf Sitz, Rücken und Armlehnen stellt keinen Qualitätsmangel dar. Es handelt sich um eine gewollte, modellbedingte, legere oder besonders legere Polsterung. Leder und auch Stoffe dehnen sich nach dem Gebrauch und der Bezug erhält so seine gebrauchstypische Optik.

Hier ist bitte auf sachgerechte Nutzung, nicht hüpfen, springen und punktuelle Überbelastung, besonders zu achten.

Leder dehnt sich nach dem Gebrauch und der Bezug erhält so seine gebrauchstypische Optik.

Hinweise zur Benutzung Ihrer Polstermöbel 

  • Wellenbildung ist ein normaler Prozess. Für den bequemen Sitzkomfort sorgt eine unterlegte Watte. Diese drückt sich bei Gebrauch zusammen. Das Polster passt sich angenehm dem Körper an. Die saloppe & legere Polsterung stellt keinen Qualitätsmangel dar, sondern ist modellbedingt gewollt und eine warentypische Eigenschaft.
  • Setzen Sie sich nicht auf Rücken- und Armlehnen bzw. Fuß- und Funktionsteile. Lassen Sie sich nicht in das Polstermöbel hineinfallen und achten Sie darauf, dass niemand darauf herumspringt.
  • Die Sitzhärte kann sich im Laufe der Zeit verändern. Dies ist ein normaler Prozess, da sich die Polsterung an den Körper anpasst. Ein Variieren des Sitzplatzes ist notwendig, damit sich die Optik im Gebrauch gleichmäßig verändert.
  • Gestatten Sie nicht, Kindern mit den mechanischen Sesseln und Funktionen zu spielen oder diese zu benutzen. Diese dürfen erst dann betätigt werden, sobald eine Person korrekt auf dem Polstermöbel Platz genommen hat.
  • Bitte lassen Sie Ihre Haustiere nicht unbeaufsichtigt auf bzw. an Ihre Möbel. Falsches oder einseitiges Sitzen kann zu Veränderungen führen.

Haustiere:

  • Mit Haustieren ist es wie mit allen lieb gewonnenen Wesen oder Gegenständen, es ist Toleranz und Verständnis notwendig. Es ist deshalb Vorsicht geboten, Haustiere können nicht 24 Stunden am Tag beaufsichtigt werden. Die Aufsichtspflicht obliegt den Tierhaltern, Eltern oder Haus- und Wohnungsbesitzern. Es gibt vielfältige Hinweise und Informationen aus Fachzeitschriften und Medien (z. B. Möbelkauf der Stiftung Warentest, „Ein Herz für Tiere“ usw.). Fest steht: Krallen und Schnabeltiere können ganz erhebliche und vielfach irreparable Schäden anrichten. Tierhaare, besonders Katzenhaare, lassen sich aus Textilien nur schwer entfernen. Katzen, Hunde etc. sind Freigänger und bringen zwangsläufig alles Mögliche mit in die Wohnung. Allein schon zum Schutz von Kleinkindern sollte deshalb keinesfalls ein direkter Kontakt zwischen Tier und Bezugsmaterial von Möbeln stattfinden.
  • Ein wirksamer Schutz wäre Ihre gefährdeten Möbel mit geeigneten Materialien (Auflagen, Decken, etc., die waschbar oder reinigungsfähig sind) vor Beschädigungen durch Tiere zu schützen.

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